Warum erfolgt die Umstellung auf neue Funkwasserzähler?
Als moderner Wasserversorger setzen wir künftig, auf Funkwasserzähler des Herstellers Diehl mit dem Fabrikat Hydrus 2.0. Damit können wir Ihren Wasserverbrauch komfortabel, präzise und effizient erfassen. Im Rahmen des turnusmäßigen Wasserzählerwechsels werden die mechanischen Hauswasserzähler sukzessive durch funkauslesbare Zähler ersetzt.
Die Funkzähler übermitteln die Verbrauchsdaten automatisch, sodass eine manuelle Ablesung vor Ort nicht mehr erforderlich ist. Das spart Zeit, vermeidet Terminabsprachen und ermöglicht eine exakte Abrechnung auf Basis tatsächlicher Verbrauchswerte. Gleichzeitig können Unregelmäßigkeiten, wie ein erhöhter Wasserverbrauch durch mögliche Leckagen, frühzeitig erkannt werden. Mit dem Einsatz dieser Technologie verbessern wir unseren Service für Sie und gestalten die Wasserversorgung zukunftssicher, wirtschaftlich und kundenfreundlich.
Ihre Vorteile durch den Funkwasserzähler
Im Gegensatz zu den mechanischen Zählern bietet der Funkwasserzähler Hydrus entscheidende Vorteile:
- Komfort - Sie müssen keine Zählerstände mehr ablesen und übermitteln
- Zeitersparnis - die automatische Ablesung der Zählerstände spart Zeit und Mühe
- Flexibilität - die Datenübertragung erfolgt automatisch, auch wenn Sie nicht zu Hause sind
- Genauigkeit - etwaige Ablesefehler werden vermieden
Wie funktioniert ein Funkwasserzähler?
Der digitale Funkwasserzähler des Hersteller Diehl (Fabrikat Hydrus 2.0) erfasst den Wasserdurchfluss mithilfe moderner Ultraschalltechnik. Dabei werden Signale sowohl in Fließrichtung als auch entgegen der Strömung gesendet. Aus den unterschiedlichen Laufzeiten dieser Signale wird die Fließgeschwindigkeit des Wassers bestimmt und daraus das verbrauchte Volumen präzise berechnet.
Die Messung erfolgt kontinuierlich. Ergänzend wird in regelmäßigen Abständen die Wassertemperatur erfasst, um mögliche Einflüsse auf die Strömung besser berücksichtigen zu können. Sämtliche Messwerte werden im Gerät gespeichert.
Auf Basis dieser Daten erstellt der Zähler verschlüsselte Datenpakete, die per Funk sicher an unsere Auslesesysteme übermittelt werden. Das Funksignal mit einer Sendeleistung von ~15 mW wird alle 14 Sek. für 0,01 Sek. ausgesendet. Zum Vergleich: Ein Mobiltelefon/Smartphone, welches in unmittelbarer Nähe des Kopfes betrieben wird, hat eine Sendeleistung von bis zu 1000 mW.
Welche Daten werden vom Funkwasserzähler erfasst und übertragen?
Die eingesetzten Funkwasserzähler erfassen und übermitteln in erster Linie abrechnungsrelevante sowie technische Daten. Dadurch wird eine effiziente Überwachung des Wasserverbrauchs ermöglicht und potenzielle Probleme können frühzeitig erkannt werden.
Zusätzlich speichern die Zähler wichtige technische Kennwerte, wie beispielsweise die im Gerät hinterlegten Höchst- und Mindestdurchflussmengen. Diese erlauben eine genauere Analyse des Verbrauchsverhaltens. Werden Auffälligkeiten wie Leckagen, Rückfluss oder Manipulationsversuche festgestellt, zeigt das Gerät entsprechende Alarme an, die bei der nächsten Auslesung übermittelt werden. Auch der Betriebszustand – etwa bei sogenannten „trockenen Zählern“ – wird dokumentiert.
Darüber hinaus liefern die Zähler bei der Auslesung weitere gerätespezifische Informationen, die für Betrieb und Wartung relevant sind. Dazu zählen unter anderem die Zählernummer zur eindeutigen Identifikation, der aktuelle Batteriestatus und technische Konfigurationsdaten.
Wichtig: Alle erfassten Daten werden ausschließlich für die Abrechnung, die Wartung sowie zur frühzeitigen Erkennung von Störungen verwendet.
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